Da die Rohwasserqualität den hygienisch- gesundheitlichen Standarden nicht entspricht, musste eine Anlage für Trinkwassweraufbereitung eingerichtet werden. Das Rohwasser zeigt einen hohen Methangehalt (bis auf 20 l/m 3 ) und Eisengehalt (um 0,7 mg/l). Dementsprechend sind ein Degasator und eine Anlage für Enteisung in Betrieb genommen. Der Degasationsprozess wird unter Druckverminderung, Spritzen der Füllung und Belüftung durchgeführt. Das Eisen wird aus dem Rohwasser durch Oxidationsprzess mit Hilfe von Sauerstoff aus der Luft getrennt, und durch Ab lagerung von Eisenhydroxid auf dem Sandfilter ist der Enteisungsprozess vollendet. Gleichzeitig wird auf dem Filter ein biologischer Nitrifikationsprozess durchgeführt. Die letzte Etappe der Trinkwasserkonditionierung ist die Desinfektion mit Gaschlorlösung. Die Wasserqualität entspricht den hygienisch-gesundheitlichen Standarden aus der Aufbauzeit dieses Objektes.
Die Objekte des Wasserwerkes sind : Degasator, Filterstation, Behälter, Pumpwerk, zentrale Kontrollstelle und die sonstigen infrastrukturellen Nebenräume. Die Kapazität von Degasator und Filterstation ist 260 l/s. Der Behältervolumen ist 2.500 m 3 und besteht aus einem Kammer. Der zweite Behälterkammer von 2.500 m 3 ist zwar im Entwurf, aber wurde nicht aufgebaut. Für das Pumpwerk ist eine Betriebskapazität von 530 l/s geplant, zur Zeit ist die Installationskapazität 210 l/s. Die zentrale Kontrollstelle hat kein entsprechendes Gebäude. Steuerung, Regelung und Kontrolle sind im Wasserwerk teilweise durch Computer automatisiert. Folgende Daten werden regelmäßig geprüft: Wasserstand im Filterstation, Wasserstand im Trinkwasserbehäletr, Durchlaufwerte, Druckwerte, Chlorgehalt im Wasser, verschiedene Warnungssignale. So entwickelt sich ein Databasis, das eine Einsicht in den gesamten Betrieb des Wasserwerkes und des Wasserfeldes ermöglicht.
Die aktuellsten Probleme
- Veraltet sind die Objekte und die Ausrüstung für Chlor
- Es gibt keine Ausrüstung für die Chlorneutralisation
- Horizontale Zentrifugalpumpen für TW sind technisch veraltet
- Erneuerung der Filterstation und Austausch des Kvarzsandes
- Technisch veraltete Messung und Regelung
- Kein Durchlaufmessgerät für Rohwassermengen direkt bei den Brunnen
- Fehlende Ausrüstung für Frequenzsteuerung
- Es gibt kein Gebäude für Labor, Nebenräume und Werkstätte
Entwicklungsplan
- Erneuerung der Filterstation und Austausch des Kvarzsandes
- Austausch von Zentrifugalpumpen
- Entsprechendes Gebäude und Ausrüstung für Chlor
- Gebäude für Labor, Werkstätte und Nebenräume, Instrumente für das Labor.